Bibbi und Remo Büttner gewinnen Seseke Cup 2026
Kamen. Reger Betrieb herrschte im Kamener „Boulodrome“ auf der Lüner Höhe, als der 1. Pétanque Club 99 Kamen dort am Sonntag auf seiner Anlage zum fünften Mal den Seseke-Cup durchführte. Denn 54 Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen konnte der 1. Vorsitzende Tobias Ungermann bei diesem qualitativ hochrangigen Turnier begrüßen. Und das Wetter meinte es in diesem Jahr ausgesprochen gut mit den Boulespielerinnen und -spielern. Gespielt wurde nach dem Modus Doublette Formée Schweizer System, also mit festen Partnern bzw. Partnerinnen. Das Startgeld betrug 10,00 € pro Team, das dann aber zu 100 % an die 10 besten Mannschaften wieder ausgeschüttet wurde.Nach 5 gespielten Runden konnten dann die Teilnehmer aus Kamen jubeln. Bibi und Remo Büttner von der befreundeten Bouleabteilung des TVG Kaiserau wurden ungeschlagen die diesjährigen Gewinner des Turnieres und sorgten so dafür, dass der Wanderpokal in der Stadt blieb.
Auf den 2. Platz kam ebenfalls mit 5 Siegen das Team Jonas Madai (PC Gelsenkirchen Balistique) und Valentin Buckels (BV DJK Kellen), das nur 2 Feinbuchholzpunke auf ihrem Konto weniger hatte, gefolgt von Michael Schöttler (SV Siemens Mülheim) und Gustav Ebbing (Düsseldorf sur Place), die zuvor allerdings eine Niederlage hinnehmen mussten.
Insgesamt konnte erfreut festgestellt werden, dass auch die weiteren Teams aus den Kamener Vereinen gute Platzierungen errangen und so den Nachweis erbrachten, dass in der Stadt dieser Sport schon auf einem recht hohen Niveau ausgeübt wird. Vorgenommen wurde die Siegerehrung vom Vorsitzenden des 1. PC Kamen, Tobias Ungermann, und seinem Stellvertreter Manfred Rutke.Insgesamt bekam der gastgebende Verein von den teilnehmenden Teams viele positive Reaktionen für die gute Organisation und familiäre Atmosphäre dieses Turnieres, das inzwischen als überörtliche Veranstaltung die Sportlandschaft in der Stadt seit Jahren bereichert.
Das Foto zeigt von links: Manfred Rutke, Michael Schöttler, Gustav Ebbing, Remo Büttner, Bibi Büttner, Valentin Buckels, Jonas Madai und Tobias Ungermann
Kamen. „Dieses Spiel hat Endspielcharakter“, so die allgemeine Meinung der Zuschauerinnen und Zuschauer, als in der 4. Turnierrunde der Stadtmeisterschaft im Boule die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams Tobias Ungermann/Dirk Bodewein und das starke Damenteam Ursel Kellmann/Ulrike Hoffmann aufeinandertrafen. Denn diese Begegnung erfüllte die hohen Erwartungen der Zuschauerinnen und Zuschauer. Obwohl die Damen zwischenzeitlich noch mit 10:6 in Führung lagen, mussten sie sich nach einem harten Kampf dann doch noch mit 13:10 geschlagen geben, so dass die Mannschaft Ungermann/Bodewein ihren Stadtmeistertitel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen konnte.
Das unterlegene Team Kellmann/Hoffman fiel nach dieser Niederlage dann auf den 3. Platz zurück, denn Vizestadtmeister wurden Karl-Heinz Wölm und Uwe Schulze-Kissing, die das Turnier ebenfalls mit 3:1 Punkten abschlossen, dann aber mit einem höheren Punktestand. Auf den undankbaren 4 Platz kam das Team Jörg Lenz mit Ulrich Windmüller mit 2:2 Punkten. Vorgenommen wurde die Siegerehrung von Ortsvorsteher Max Pasalk und Sportwart Uwe Wiesner.
Insgesamt nahmen 20 Spielerinnen und Spieler bei durchwachsenem Wetter an der diesjährigen Stadtmeisterschaft teil, die inzwischen zum 16. Mal durchgeführt wurde und die der 1. Pétanque Club 99 Kamen e.V. auch in diesem Jahr wieder auf seiner Anlage, dem „Boulodrome“ auf der Lüner Höhe, ausrichtete. Gespielt wurde Doublette formée über 4 Runden nach „Schweizer System“.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Elke Kappen und den Vorsitzenden Tobias Ungermann startete der Wettkampf für die 10 Mannschaften, der dann bis in den Nachmittag andauerte. Insgesamt wieder einmal eine gelungene Veranstaltung im „Boulodrome“, die eindrucksvoll deutlich machte, wie positiv sich der Boule-Sport in Kamen inzwischen entwickelt hat.
Das Foto zeigt von links: Sportwart Uwe Wiesner, Uwe Schulze-Kissing, Karl-Heinz Wölm, Dirk Bodewein, Tobias Ungermann, Ulrike Hoffmann, Ursel Kellmann und Ortsvorsteher Max Pasalk